Draußen zeigte sich das Wetter von seiner regnerischen Seite und das traditionelle Schulfest der Grundschule Ramspau musste kurzfristig ins Schulhaus verlegt werden, doch der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.
Schon bei der kleinen Eröffnungsfeier wurde deutlich, was die Grundschule Ramspau auszeichnet: Viele Menschen tragen mit ihrem Engagement dazu bei, dass die Schule weit mehr ist als ein Ort zum Lernen. Die Rektorin Claudia Müller nutzte die Gelegenheit, um all denjenigen herzlich zu danken, die das Schulleben das ganze Jahr über bereichern.
Die Liste der Unterstützerinnen und Unterstützer war beeindruckend lang: der Elternbeirat, der gemeinsam mit der Metzgerei Dirigl für das leibliche Wohl sorgte, die Lesemamas, die Mitarbeiterinnen der Bücherei, die Trachtenkapelle Ramspau, die Freiwillige Feuerwehr, die Spielvereinigung Ramspau, der Katholische Frauenbund, der Verein Socialis for the Gambia, die ehrenamtlichen Differenzierungslehrerinnen und die Initiatoren der AG „Technik für Kinder“. Hinzu kamen die ObstschneiderInnen, die Buslotsen und Hausmeister Herr Schneider, der auch dieses Jahr zuverlässig für die Technik verantwortlich war. Ihnen allen galt der verdiente Applaus der Festgäste.
Für einen schwungvollen Auftakt sorgten die Kinder selbst. Mit musikalischen und tänzerischen Beiträgen zeigten sie zusammen mit der Trachtenkapelle Ramspau ihr Können und begeisterten das Publikum.
Anschließend wurde gespielt, gebastelt, gelacht und geschlemmt. Die Lehrerinnen und die örtlichen Vereine hatten zahlreiche Stationen vorbereitet, an denen für jeden Geschmack etwas dabei war – von kreativen Bastelangeboten, spannenden Vorlesegeschichten bis hin zu kniffeligen Geschicklichkeitsspielen.
Überall im Schulhaus herrschte fröhliches Treiben. Kinder sausten von Station zu Station, Eltern kamen miteinander ins Gespräch, und viele ehemalige Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit für einen Besuch.
So verging der Nachmittag wie im Flug. Am Ende nahmen die Gäste hoffentlich nicht nur schöne Erinnerungen mit nach Hause, sondern auch die Gewissheit, Teil einer lebendigen Schulgemeinschaft zu sein.